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Röd Kupé

Hersteller: Volvo P 1800 S
Preis: 63.400,00

  • Baujahr: 1969
  • 4 Zylinder
  • 1.985 ccm
  • 105 PS
  • 180 km/h

Die Karriere des Volvo Sportwagen begann 1962 mit dem Typ P1800, den es nur als Coupé mit flach abfallendem Heck gab. Weil Volvos Produktionskapazität erst geschaffen werden musste, wurden die Exemplare des ersten Baujahrs beim englischen Sportwagenhersteller Jensen gebaut. Nachdem Volvos Produktionsanlagen fertig waren und die Wagen in Schweden vom Band liefen, trugen sie die Bezeichnung P1800 S, mit S für Schweden. Zum Modelljahr 1969 wurde der 1,8-Litermotor durch einen 2-Litermotor ersetzt und der Verlauf der seitlichen Zierleisten geändert. Der kühne Schwung der Zierleiste war nun verschwunden. Im August 1969 kam das Modell P 1800 E, mit D-Jetronic Einspritzanlage und einem deutlich geänderten Armaturenbrett heraus. Nun waren auch die klassischen Instrumente im Chronographendesign verschwunden und die Armaturentafel wurde mit Kunstholz verziert. 1971 wurde das Coupé durch das Kombi-Coupé P1800 ES ersetzt, dem ersten Serienwagen mit einer Heckklappe komplett aus Glas. Das bis heute atemberaubende Design von Pelle Petterson, seinerzeit Mitarbeiter bei Pietro Frua in Italien, und die sprichwörtliche Robustheit der Volvo-Technik machen diesen Wagen zu einem begehrten Klassiker. Heute sind die Coupés vor allem durch die ‘60er Jahre Fernsehkrimiserie Simon Templar bekannt, in dem Simon Templar, alias Roger Moore, einen cremeweißen P1800 als Dienstwagen fuhr. Ursprünglich sollte er einen Aston Martin fahren, aber Aston Martin wollte kein Auto für die Dreharbeiten zur Verfügung stellen. Volvo erkannte die Chance und lieferte frei Haus den brandneuen P1800 als Filmauto. Als Roger Moore wenig später die Hauptrolle im James Bond übernahm, hatte es sich Aston Martin überlegt und lieferte den dadurch weltberühmt gewordenen Aston Martin DB 5 als Filmauto. Seit Steven Spielbergs Film „Bridge of Spies“ aus 2015, bei dem es um den sowjetisch-amerikanische Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke zwischen Berlin und Potsdam geht und der DDR Rechtsanwalt Wolfgang Vogel einen Volvo P1800 fährt, steigt die Nachfrage dieses Modells stetig. Es ist immer wieder beeindruckend, wie wichtig ein Auto für einen Film sein kann und wie anschließend dieses Automodell mit dem Film in Verbindung gebracht wird.

Diesen Volvo P 1800 S haben wir von einem guten Kunden aus Strzelce Krajeńskie, dem früheren Neumark, in Polen. Schweren Herzens möchte sich der Besitzer aus familiären Gründen von dem gerade erst frisch restaurierten Auto trennen. Der Volvo wurde bei einem uns sehr gut bekannten Restaurierungsbetrieb, der sich auf genau diesen Wagentyp spezialisiert hat, komplett zerlegt und völlig neu aufgebaut. Die handwerkliche Qualität der Arbeit ist auf oberstem Niveau. Bei der Restaurierung wurden, auf Wunsch des Kunden, ein paar Änderungen vorgenommen. So wurde die vordere Stoßstange durch die eines älteren Modells mit sog. „Bullenhören“ angebaut, ein Satz zeitgenössische Minilite-Leichtmetallräder montiert, ein Auspuff aus Edelstahl angebaut und vorne Dreipunktautomatiksicherheitsgurte nachgerüstet. Ein P 1800 S wie aus dem Bilderbuch, mit Chronographen-Instrumenten, Bullenhörnern, Minilitefelgen und einer unfassbaren Ausstrahlung. Ein rotes Coupé, oder auf Schwedisch Röd Kupé.

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