Telephone Icon  030 33 77 83 62    Facebook Icon   YouTube Icon

Marmorweiße Idee

Hersteller: Citroën ID 19 P
Preis: 29.500 €

  • Baujahr: 1962
  • 4 Zylinder
  • 1.898 ccm
  • 66 PS
  • 145 km/h

Die ID- und DS-Modelle von Citroën kennt fast jeder, denn ihr Design ist einfach außergewöhnlich und großartig. Manch einer kennt nicht die offiziellen Verkaufsbezeichnungen, wohl aber einen der vielen Kosenamen wie zum Beispiel Ärzteauto, Haifischauto, Göttin, Pallas, Maikäferauto, Fantomasauto, Gangstercitroën, oder was sonst noch für Bezeichnungen für diese Modelle kursieren. Es gibt wohl kaum ein Auto für das es so viele Bezeichnungen gibt und allein diese Tatsache macht deutlich, wie bekannt und außergewöhnlich diese Wagen sind. Als die DS (Déesse französisch für Göttin) auf dem Pariser Autosalon 1955 vorgestellt wurde, konnte man nach Ausstellung über 80.000 unterschriebene Kaufverträge vorweisen! In knapp zwanzig Jahren Bauzeit konnten 1.455.746 Exemplare dieses Modells verkauft werden. Mit ihrem ungewöhnlichem Design, ihrer hydropneumatischen Federung, der Hochdruckbremse, der Servolenkung, dem halbautomatischen Getriebe und vielen anderen Details war die DS wahrscheinlich die große Sensation im Automobilbau überhaupt. 1957 hatte man die Idee eine einfachere und günstigere Variante anzubieten und stellte dieses Modell als ID, die es in drei Ausstattungsvarianten gab, vor. Heute fällt es vielen schwer eine DS von einer ID zu unterscheiden, denn die Autos gleichen sich doch sehr und vor allem gibt es viele Fahrzeuge an denen so viel „herumgeschraubt“ wurde, dass es selbst Fachleuten schwer fällt die Varianten auseinander zu halten. Am einfachsten unterscheiden kann man sie an der Bedienung der Fußbremse, denn nur eine DS verfügt anstelle eines Bremspedals über einen großen Bremsknopf, den Bremspilz. Mit diesem Bremspilz dosiert man die Bremse über den Druck mit dem man auf den Knopf tritt und nicht wie sonst üblich über den getretenen Weg des Bremspedals. Aus Gewohnheitsgründen ziehen viele Leute daher eine ID wegen des herkömmlichen Bremspedals vor. Grundsätzlich ist eine DS eher edel und konservativ und eine ID eher poppig und unkonventionell gestaltet. Eine ID verfügt über weniger Zierteile und daher kommt das Design des Wagenkörpers hier mehr zum Tragen als bei einer hoch ausgestatteten DS. Die oft kräftigen Farben und das lange Zeit unlackierte helle Kunststoffdach einer ID unterstreichen das Design zusätzlich. Gute originale, oder originalgetreu restaurierte ID-Modelle sind selten und unter Kennern höchst begehrt.

Dieses Fahrzeug hatten 2011 wir aus Angoulême, zwischen Bordeaux und Limoges, geholt. Das Auto kam zu dieser Zeit aus zweiter Hand und wurde vom Vorbesitzer drei Jahre zuvor, mit großer Leidenschaft, neu aufgebaut. Der Unterboden ist im Originalzustand, wurde jedoch von Unterbodenschutz befreit und mit schwarzer Lackfarbe lackiert! Seit diesen Arbeiten wurde das Auto bis heute keine tausend Kilometer gefahren. 2012 haben wir das Auto an einen Stammkunden, einen Rechtsanwalt aus Paris, verkauft. Dieser hat das Fahrzeug in seine Sammlung gestellt. Zuvor hatten wir alles was nicht unseren Ansprüchen genügte, fachgerecht instand gesetzt bzw. aufgearbeitet. Unser Stammkunde aus Paris hat inzwischen ein paar andere Fahrzeuge gekauft und trennt sich daher aus Platzgründen von diesem Auto. Als 62er Modell verfügt der Wagen über die erste Version eines ID-Armaturenbretts, was von den meisten als schöner empfunden wird als die zweite Version. Da die Autos mit dem ersten Armaturenbrett mit der alten Hydraulikanlage mit LHS-Hydrauliköl kombiniert sind, wählen viele Kunden lieber eine spätere ID mit der späteren LHM-Hydraulikanlage. Zwar haben beide Hydrauliksysteme ihre Vor- und Nachteile, aber die LHM-Flüssigkeit ist wesentlich günstiger und muss auf Grund ihrer hydrophoben Eigenschaft nicht alle zwei Jahre erneuert werden. Bei diesem Auto wurde das gesamte Hydrauliksystem auf LHM-Öl umgestellt. Und zwar so, dass man den Umbau nicht erkennt, was bedeutet, dass alle schwarzen LHS-Hydraulikelemente gegen grüne LHM-Elemente ersetzt wurden, diese grünen Elemente aber wieder schwarz lackiert wurden. Somit entspricht der Motorraum optisch dem 62er Modell. Derartige Dinge sind Feinheiten, die man meist vergebens sucht, weil der Kostenaufwand in keinem Verhältnis steht. Hier, wo ein Liebhaber alles in Eigenregie gemacht hat und den Zeitaufwand nicht berechnet hat, ergibt sich ein für Sie einzigartiges Angebot. Unser Preis versteht sich selbstverständlich inklusive ein paar fälliger Arbeiten, einer Inspektion, einer neuen Hauptuntersuchung und einem H-Gutachten. Das Auto ist im originalen Farbton blanc paros AC 102 (marmor weiß) lackiert und die rote Velourinnenausstattung ist in sehr gutem originalem Zustand erhalten. Eine sehr charaktervolle und schöne frühe ID in ordentlichem Gebrauchszustand und klassischer Farbkombination.

Frage zum Produkt

Auf Wunsch können wir Ihnen für das erste Jahr nach Erwerb Ihres Oldtimers eine Reparaturversicherung anbieten. 
Details finden Sie hier.

slogan

Wiebestraße 36-37
10553 Berlin

Tel.: +49 (0)30 33 77 83 62

Mo. - Fr. 09:00 bis 19:00 Uhr
Sa. 11:00 bis 17:00 Uhr

Kontakt

captcha
Neu laden

Hier finden Sie uns