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Passion Break

Hersteller: Citroën ID 20 Break
Preis: 54.500 €

  • Baujahr: 1970
  • 4 Zylinder
  • 1.985 ccm
  • 98 PS
  • 158 km/h

Als die Déesse (französisch für Göttin) auf dem Pariser Autosalon 1955 vorgestellt wurde, titelte l’auto-journal mit der Schlagzeile „Die Bombe ist geplatzt!“. Und was für eine Bombe, denn zum Ende des Salons konnte man über 80.000 unterschriebene Kaufverträge vorweisen! Zurückgerechnet auf die Öffnungszeit des Salons hat durchschnittlich alle zwei Sekunden ein Kunde einen Kaufvertrag unterschrieben! Allein das ist eine Meisterleistung des Teams am Stand von Citroën. 1957 wurden die einfacher ausgestatteten ID Modelle präsentiert und 1958 die Kombimodelle Break (mit zwei Klappsitzen quer) und Familiale (mit drei Sitzreihen). Obwohl technisch mit allen Raffinessen einer DS ausgestattet, trugen die Kombiversionen die Modellbezeichnung ID. Offenbar hatte man Angst, einem Kombi den noblen Namen einer DS zu verleihen. Die erwies sich jedoch als völlig unbegründet, denn die Break und Familiale waren die ersten europäischen Nachkriegskombiwagen, die in Sachen Komfort und Leistung mit dem Niveau einer Limousine der Oberklasse zu vergleichen waren. Die große Akzeptanz dieses Konzepts löste einen regelrechten Boom von edlen Kombimodellen aus, dem nach und nach alle Hersteller folgten! Ein besonders pfiffiges Detail dieser Autos ist die horizontal geteilte Heckklappe, deren Hälften sich separat öffnen lassen. So kann man zum Beispiel die untere Klappe offen lassen um überlange Gegenstände zu transportieren. Damit auch bei geöffneter Klappe ein Nummernschild sichtbar wird, ließ sich Citroën sogar eine allgemeine Betriebserlaubnis zur Verwendung von zwei Hecknummernschildern erteilen. Durch die hydropneumatische Federung, der Hochdruckbremse und der Servolenkung war es der erste Kombiwagen, der sich trotz einer erlaubten Zuladung von sagenhaften 725 Kg(!) spielend leicht, sicher und komfortabel bewegen ließ.

Dieses Fahrzeug wurde von einem, man könnte sagen DS-Maniac, restauriert. Ein Kfz-Mechaniker, der seit über 20 Jahren nur D-Modelle restauriert. Er macht dies, bis auf die Sattlerarbeiten, im Alleingang, also ohne jegliche Mithilfe. Er arbeitet so penibel, dass sogar die meisten originalen Schrauben und Kleinteile, gestrahlt und neu galvanisiert, wiederverwendet werden. Die Güte der Restaurierung zeigt seine Leidenschaft und seinen Hang zur Perfektion. So eine Arbeit dauert rund zwei Jahre und daher bekommen wir nur alle paar Jahre ein von ihm restauriertes Auto zum Verkauf. Nach unseren deutschen betriebswirtschaftlichen Vorstellungen wären Arbeiten dieser Tiefe unwirtschaftlich, bzw. würden den Preis des Autos in sechsstellige Regionen treiben. Da unser DS-Maniac für sich alleine arbeitet und seine kleine Werkstatt in Polen liegt, können wir den Wagen in seinem Auftrag zu diesem Preis anbieten. Zur Fahrzeuggeschichte ist bekannt, dass der Wagen 2006 von einem DS-Fan in NRW gekauft wurde und auf seine Frau angemeldet wurde. Nachdem der Besitzer an einer seltenen Krankheit erkrankte, gab es für den Wagen keine Verwendung mehr. Unser DS-Maniac und der erkrankte Mann kennen sich seit einem DS-Treffen vor rund 25 Jahren in Gahlen und daher überließ der Mann seinen geliebten ID Break an unseren Restaurator. Somit konnte er sicher sein, dass der Wagen en Detail restauriert wird und über uns an eine echte Liebhaberin oder einen echten Liebhaber vermittelt wird. Die Farbkombination des Autos entspricht der originalen Kombination, wie sie auch bei der Erstzulassung am 01.05.1970 vorzufinden war. Eine Passion, wie sie nur ganz selten angeboten wird.

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Auf Wunsch können wir Ihnen für das erste Jahr nach Erwerb Ihres Oldtimers eine Reparaturversicherung anbieten. 
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